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Was passiert beim Kieferknochenaufbau - Augmentation?
Tagesklinik Dr. Beniashvili + Prof. Dr. Dr. Wangerin
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Kieferknochenaufbau / Augmentation

 

Unter einem Knochenaufbau (Augmentation) versteht man den operativen Wiederaufbau von verloren gegangener Knochensubstanz im Ober- bzw. Unterkiefer.

 

Diese Verfahren werden angewendet, um


  

  • Implantate (künstliche Zahnwurzeln) sicher im Knochen zu verankern, 
  • prothetische Versorgungen mit festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz zu ermöglichen 
  • oder nach unfall- oder krankheitsbedingtem Knochenverlust die Ästhetik wieder herzustellen. 

Die URSACHEN von Knochenabbau

 

Ein Knochenverlust kann verschiedene Ursachen haben. Sei es ein Zahntrauma, eine Infektion oder eine Erkrankung des Zahnhalteapparates (beispielsweise Parodontitis). In den meisten Fällen ist jedoch Zahnverlust für den Knochenabbau verantwortlich. 

 

Wenn Sie einen Zahn verlieren, beginnt der Knochen darunter sofort zu schrumpfen und spröde zu werden, weil er nicht länger durch die natürlichen Kaukräfte stimuliert wird. Die natürliche Stimulation des Kieferknochens über die Zahnwurzeln ist vergleichbar mit einer Art Vitaltraining, bei dem der Knochenstoffwechsel aufrecht erhalten wird. 

 

Ein Knochenaufbau kann nur vermieden werden, wenn fehlende Zähne gleich oder innerhalb von 6 Monaten nach Verlust durch Zahnimplantate ersetzen. Wenn Sie mit der Schließung der Lücke zu lange warten oder zunächst auf herkömmlichen Zahnersatz ohne Implantate setzen, ist ein Knochenverlust unvermeidbar. Ist der Knochenabbau bereits zu sehr fortgeschritten, kann kein Implantat ohne Knochenaufbau gesetzt werden.

 

Ein Implantat benötigt eine bestimmte Menge an Knochenmaterial, um sicher und stabil einwachsen zu können. Ist dies nicht ausreichend vorhanden, kann eine Augmentation des betroffenen Kieferbereiches erforderlich sein. 
In der modernen Oral- und Kieferchirurgie stehen uns eine Reihe an Möglichkeiten des Knochenaufbaus zur Verfügung. Als hoch spezialisierte Fachzahnärzte können wir Sie als Patient bestmöglich nach modernsten, anerkannten und sicheren Verfahren des Knochenaufbaus behandeln.

 

 

KNOCHENERSATZMATERIAL

 

Ein Knochenaufbau im Kiefer kann mit Hilfe von verschiedenen Knochenaufbaumaterialien bzw. korrekt Knochenersatzmaterialien durchgeführt werden. 

 

Utologes Knochenmaterial - so bezeichnet man den eigenen Knochen

Aallogenes Knochenmaterial - dieses stammt aus einer menschlichen Fremdspende

Xenogenes Knochenmaterial - ist in der Regel tierischen Ursprungs

Synthetisches Knochenmaterial - wird künstlich hergestellt 

 

Eigenknochen 

Beim für den Knochenaufbau eingesetzten Eigenknochen unterscheiden wir: 

  • Knochenmehl oder Knochenspäne, die beim Bohrvorgang anfallen.
  • Knochen, den wir aus dem zu operierenden Gebiet oder einem anderen Kieferteil entnehmen.
  • Knochenblöcke, die einer anderen Stelle des Körpers entnommen werden beispielsweise dem Kiefer, dem Kinn oder der Hüfte.

 

Die Vorteile der Verwendung von Eigenknochens sind: 

  • kein Abstoßungsrisiko 
  • kein Infektionsrisiko 
  • höchste Osteokonduktivität (Fähigkeit als Leitgerüst für die Neubildung von Knochen und Blutgefäßen zu dienen) 
  • höchste Osteoinduktivität (Fähigkeit, die Knochenneubildung anzuregen)

 

Menschlicher Spenderknochen

Menschlicher Spenderknochen kommt beispielsweise bei Knochenblock-Transplantationen zum Einsatz. Er wird zum Beispiel im Rahmen von Hüftoperationen gewonnen. Der Spenderknochen muss jedoch bestimmte Kriterien erfüllen, bevor er eingesetzt werden kann.

 

Die Vorteile der Verwendung von menschlichem Spenderknochen sind: 

  • er regt die Knochenneubildung noch schneller an als tierische, pflanzliche und künstliche Knochenersatzmaterialien 
  • vergleichsweise volumenstabil sowohl für kleine als auch größere Knochendefekte geeignet 
  • keine Knochenentnahme am eigenen Körper erforderlich

 

Tierische und pflanzliche (xenogene) Knochenersatzmaterialien

Tierische und pflanzliche Knochenersatzmaterialien werden häufig für den Knochenaufbau bei kleineren Knochendefekten eingesetzt und in der Regel mit Eigenknochen vermischt.

  

Synthetische (künstliche) Knochenersatzmaterialien

Synthetische Knochenersatzmaterialien bestehen aus bestimmten Keramikarten auf Kalziumbasis und liegen in Form eines Granulats vor. Sie sind jedoch nicht so stabil wie die natürlichen Knochenersatzmaterialien und finden daher ausschließlich bei kleineren Knochendefekten Anwendung.

 

Welches Material letztendlich eingesetzt wird, hängt von der individuellen Ausgangssituation eines jeden Patienten ab, die wir im Rahmen von klinischen und röntgenologischen Diagnostik-Verfahren bestimmen. 

 

 

KOSTEN Knochenaufbau



 

Es gibt sehr viele verschieden Methoden des Knochenaufbaus. Die Auswahl der Methode richtet sich nach der individuellen anatomischen Ausgangssituation unserer Patienten. Dabei können Komplexität und Aufwand des Eingriffs stark variieren. Insbesondere sind die Mengen an künstlichem Knochen, die Anzahl der bedeckenden Membranen oder die Applikation von knochen-induktiven Materialien für die Kosten entscheidend. 

 



Aus diesen Gründen ist eine Angabe von Kosten, ohne einen Patienten vorher gesehen zu haben und ohne detaillierte 3D Aufnahme, kaum möglich. Nach einer eingehenden Untersuchung mithilfe von 3D haben wir mehr Klarheit und können Ihnen einen umfassenden Heil- und Kostenplan erstellen, der Ihnen finanzielle Planungssicherheit gibt.

 

 

Haben Sie Fragen zum Thema Knochenaufbau? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf. In Verbindung mit einer gründlichen Untersuchung können wir für Sie das beste Behandlungskonzept erstellen.

 

Lassen Sie sich persönlich von uns beraten! 

 

 

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